Auf ein ereignisreiches Jahr 2019 blickte die Freiwillige Feuerwehr Timmel kürzlich auf ihrer Jahreshauptversammlung zurück. Die Wehr rückte zu insgesamt zwölf Einsätzen aus. Darunter zählte man fünf Brandeinsätze, sechs technische Hilfeleistungen und einer Brandsicherheitswache. Der Ortsbrandmeister Jan Lauckner berichtete zudem von außergewöhnlichen Einsätzen, wie die Explosion eines Sportbootes oder ein großes Muschelsterben im Timmeler Meer.

Besonders erfreulich für die gesamten Mitglieder ist die Anschaffung eines neuen Rettungsbootes. Dieses neue Einsatzmittel ermöglicht eine schnelle Hilfe insbesondere auf dem heimischen Timmeler Meer. Hierbei kam Lauckner ebenfalls auf einen Brand im Sommer des Jahres zu sprechen, bei dem nach einer Explosion ein treibendes Boot im Timmeler Hafen zu löschen war. Auch für Einsätze dieser Art sei das Boot gut geeignet. Die offizielle Indienststellung ist für März diesen Jahres angesetzt.

Ein weiterer denkwürdiger Einsatz war das Sammeln von Muschelkadavern im August. Nachdem der Sauerstoffgehalt des Timmeler Meers erheblich gesunken war, waren tausende Muscheln verendet, deren Kadaver schließlich an den Strand sowie die Ufer der anliegenden Kanäle gespült wurden.

Im Jahr 2019 gab es über das Einsatzgeschehen hinaus zudem viele gemeinsame Aktionen der Feuerwehr. Lauckner berichtete von der durchgeführten Müllsammelaktion, der Unterstützung beim Maibaumbinden und dem anschließenden Aufstellen, von der Unterstützung der Feuerwehr West-/Mittegroßefehn & Ulbargen bei der Blutspendeaktion sowie vom Abbrennen des Osterfeuers. Addiert man die hier aufgebrachten Stunden zu den regulären Dienstabenden, den Einsätzen und weiteren Veranstaltungen hinzu, kommt man auf eine Gesamtsumme von etwa 2500 Stunden.

Innerhalb der Timmeler Wehr verrichten gegenwärtig 32 aktive Mitglieder in der Einsatzabteilung ihren Dienst. Vier Mitglieder gehören der Senioren- und elf Mädchen sowie Jungen der Jugendabteilung an. Die Kinderfeuerwehr freut sich über neun Mitglieder. Von 52 fördernden Mitgliedern wird die Wehr unterstützt. Im Ergebnis kommt man so auf eine Gesamtmitgliederzahl von 108 Personen. Besonders lobte Lauckner die Seniorenabteilung, die den maßgebenden Anteil aller anfallenden Tätigkeiten rund ums Feuerwehrhaus erledige.

Jugendwart Michael Beyen berichtete von zahlreichen Aktivitäten der Jugendlichen. Besonders stach hierbei das Bezirkszeltlager in Weener heraus. Aber auch ein Aktionstag mit den Kameraden der Jugendfeuerwehr West-/Mittegroßefehn & Ulbargen wurde im vergangenen Jahr durchgeführt. Hier wurden in einem 24-Stundendienst verschiedene Übungen durchgeführt. Beyen dankte allen Betreuern und Jugendlichen für die geleistete Arbeit.

Kinderfeuerwehrwart Folkert Claver berichtete von den zahlreichen Aktionen mit den neun Mitgliedern der Kinderfeuerwehr im vergangenen Jahr. Insbesondere das erste Kreiskinderfeuerwehrzeltlager hat bei den Kindern sowie den Betreuerinnen und Betreuern einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Über eine Beförderung zum Oberfeuerwehrmann freute sich Sönke de Wall. Der stellvertretende Ortsbrandmeister Andre Saathoff wurde zum Löschmeister und Ortsbrandmeister Lauckner zum Hauptlöschmeister befördert.

Der stellvertretende Gemeindebürgermeister Siebelt Fohrden lobte den Einsatz der Timmeler Wehr und auch das Engagement der Jugendlichen. Diesen Worten schlossen sich ebenfalls der Ortsbrürgermeister Wilhelm Buschmann, der Vorsitzende des Ausschusses für Bau, Planung, Landwirtschaft, Feuerschutz und Umwelt Wolfgang Dirksen, Pastor Christoph Schoon, stellv. Abschnittsleiter Süd & stellv. Gemeindebrandmeister Mario Eilers und der stellv. Ortsbrandmeister der Feuerwehr West-/Mittegroßefehn & Ulbargen Uwe Jex an.

 

 

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