Mit den Worten ,,Gott zur Ehr‘ – dem Nächsten zur Wehr“ eröffnete Ortsbrandmeister Roland Cremer am vergangenen Freitag die Jahreshauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Aurich-Oldendorf.

26 Einsätze hatte die Wehr im vergangenen Jahr zu bewältigen. Zu acht Bränden wurden die Kameradinnen und Kameraden alarmiert. Neben zahlreichen Kleinbränden musste auch ein Großbrand bei einem ortsansässigen Entsorgungsbetrieb bekämpft werden. Hier war eine Schredderanlage in Brand geraten; das Feuer drohte auf mehrere Hallen überzugreifen. Zahlreiche Feuerwehren der Region waren an dem Einsatz beteiligt.

16 technische Hilfeleistungen zählte die Aurich-Oldendorfer Feuerwehr 2019. Eine außergewöhnliche Brandsicherheitswache führten die Einsatzkräfte im August durch. Ein technischer Defekt in einem ansässigen Betrieb führte zum Ausfall der Brandmeldeanlage. Der Feuerschutzbeauftragte des Landkreises Aurich entschied, dass die Feuerwehr den Brandschutz in den folgenden Tagen zwischen von 22 und 6 Uhr sowie am Wochenende durchgängig sicherzustellen hatte.

Ein weiterer Großeinsatz stand Ende Oktober auf dem Plan. In der Reithstraße war es zu einem Unfall mit Gefahrgut gekommen. Zahlreiche Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst waren im Einsatz. Unter Nutzung von Chemikalienschutzanzügen und besonderem technischem Gerät gelang es, den auslaufenden Stoff zu binden und die Leckage zu stoppen.

Über die regulären Übungs- und Ausbildungsdienste hinaus nahm die Wehr ferner an einer großangelegten Einsatzübung in Ostgroßefehn teil. Dort galt es, auslaufende Betriebsstoffe zu sichern sowie in einer Halle einen simulierten Brand mit starker Rauchentwicklung und Menschenrettung abzuarbeiten. Über zweihundert Einsatzkräfte waren an der Übung beteiligt.

Traditionell führten die Kameradinnen und Kameraden mit der Jugendfeuerwehr im Januar die Weihnachtsbaumsammelaktion durch. Ferner nahm die Wehr an vier Blutspendediensten sowie am Volks- und Feuerwehrfest in Spetzerfehn teil. Hieran beteiligten sich die Aurich-Oldendorfer in einer gemeinsamen Wettkampfgruppe mit der Wehr aus Ostgroßefehn.

Erfreut zeigte sich Cremer insbesondere über die Neubeschaffung einer Umfeldbeleuchtung für das Löschfahrzeug sowie ein Notstromaggregat mitsamt Zubehör. Zum Jahresende verzeichnete die Feuerwehr einen Mitgliederstand von 25 aktiven Kameradinnen und Kameraden. Hinzu kommen sechs Jugendliche in der Jugendfeuerwehr sowie zehn Mitglieder in der Altersabteilung.

Jugendfeuerwehrwart Jochen Rosenboom berichtete über verschiedene Unternehmungen der Nachwuchsbrandschützer. Die gemeinsam eingesammelten Weihnachtsbäume wurden traditionell im April mit einem Fackellauf abgebrannt. Ebenfalls nahm man am jährlichen Zeltlager der Jugendfeuerwehren teil, welches diesmal in Weener stattfand. Ein Besuch im Heide Park sorgte ebenfalls für gesellige Stunden.

Fünf Mitglieder der Wehr konnten sich auf der Jahreshauptversammlung über neue Dienstgrade freuen:
– Svea Wolters wurde zur Feuerwehrfrau ernannt
– Jan Lukas Dreiseitel wurde zum Oberfeuerwehrmann befördert
– Ole Gronewold wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert
– Horst Dirks wurde zum Hauptfeuerwehrmann befördert
– Martin Hüller wurde zum Ersten Hauptlöschmeister befördert

Die anwesenden Gäste, darunter Ortsbürgermeister Joachim Ehmen, der Vorsitzende des Ausschusses u. a für den Feuerschutz Wolfgang Dirksen, der stellvertretende Kreisbrandmeister Uwe Behrends sowie Gemeindebrandmeister Mario Lienemann, dankten den Mitgliedern der Wehr für ihren geleisteten Einsatz im Jahre 2019.

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