Immer wieder erleben Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst Gewalt in Ihren Einsätzen. Darauf macht eine neue Kampagne aufmerksam, die kürzlich vom Landesfeuerwehrverband und der Polizei Niedersachsen ins Leben gerufen wurde. „Gewalt in Sprache oder in Taten gehört geächtet. Erst recht, wenn es sich um Menschen handelt, die im Ehrenamt, in einem politischen Amt, als Polizistin oder Polizist, im Rettungsdienst oder bei der Feuerwehr tagtäglich ihren Dienst für diese Gesellschaft leisten“ sagte der Leiter des Dezernates für Kriminalitätsbekämpfung und Prävention der Polizeidirektion Hannover kürzlich beim Kick-Off der Anti-Gewalt-Kampagne in Hannover. Besonders in den letzten Tagen haben sich die Ereignisse in unserem Nachbarlandkreis Leer überschlagen. Anlass war der Brand eines landwirtschaftlichen Gebäudes in Holtland. In „sozialen“ Netzwerken wurde in einigen Kommentaren nicht nur unsachlich kritisiert, dort wurden auch Unwahrheiten behauptet und Angehörige der Feuerwehr auf das Übelste beleidigt und Ihnen sogar Gewalt angedroht. Ein solches Verhalten ist respektlos gegenüber den Kameradinnen und Kameraden, die freiwillig ihre Freizeit „opfern“ und ihr Leben riskieren um anderen zu Helfen, egal zu welcher Zeit und das 365 Tage im Jahr. Die Feuerwehren der Gemeinde Großefehn stehen allesamt hinter den Kameradinnen und Kameraden aus dem Landkreis Leer, welche derart respektlos behandelt wurden. Ein solches Verhalten darf sich auf keinen Fall in der Gesellschaft etablieren. „Wir sollten alle dafür sorgen, dass Respekt kein Fremdwort wird! Respektvoll behandelt zu werden ist ein Grundbedürfnis, andere respektvoll zu behandeln die Pflicht eines Jeden! Wir als Einsatzkräfte, egal übrigens welcher Organisation oder Behörde wir auch angehören erwarten keinen Dank und keine Lobhudelei, wir erwarten aber respektvoll behandelt zu werden.“ – Johann Waten, Kreisbrandmeister des Landkreises Leer.

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