Mehrere Feuerwehren wurden am Montagnachmittag zu einem Zimmerbrand nach Ulbargen alarmiert. In einem Hauswirtschaftsraum hatte ein Kühlgerät Feuer gefangen, wie sich im Verlauf des Einsatzes heraus stellte.

Zwei Trupps unter Atemschutz löschten das Feuer im Innenangriff und verhinderten so eine Brandausbreitung im gesamten Gebäude. Gleichzeitig setzte die Feuerwehr einen Überdruckbelüfter zur Entrauchung des Hauses ein. Zur besseren Orientierung und zum Aufsuchen der Glutnester wurde von den Trupps eine Wärmebildkamera eingesetzt. Zur Wasserversorgung mussten insgesamt 400 Meter Schlauchleitung verlegt werden. Hier wurde erstmalig der neue Schlauch- und Bootanhänger der Feuerwehr West-Mittegroßefehn & Ulbargen eingesetzt.

Da durch die Hitze des Brandes eine Wasserleitung geplatzt war und das Gebäude erheblich in Mitleidenschaft gezogen wurde, konnten die Anwohner nach dem Einsatz nicht wieder in das Gebäude zurückkehren.

Im Einsatz waren neben den Feuerwehren aus West-Mittegroßefehn & UIbargen und Timmel auch die Atemschutznotfallgruppe aus Strackholt und das ELW der Gemeinde aus Akelsbarg-Felde-Wrisse. Zur Sicherung der Einsatzkräfte wurde auch ein Rettungswagen in Bereitstellung gehalten. Ebenfalls war die Polizei vor Ort.

Datum: 20.03.2017
Uhrzeit: 15:32 – 17:45 Uhr
Ort: Ulbargen
Alarmart: F_Zimmer
Fahrzeuge/Wehren: Akelsbarg-Felde-Wrisse (ELW 1), Strackholt (LF 8-6), Timmel (LF 8), West-Mittegroßefehn & Ulbargen (TLF 16-25, LF 8)
Eingesetzte Mittel: 360m B-Leitung, 2 C-Rohre, 1 D-Rohr, Überdruckbelüfter, Wärmbildkamera
Kräfte: 45

Copyright: Mario Rolfs.
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