Während andere Regionen in Deutschland mit heftigen Regenfällen und Überschwemmungen zu kämpfen haben, beschäftigte am Dienstag ein größerer Flächenbrand, wohl aufgrund der lang anhaltenden Trockenheit, die Feuerwehren aus Großefehn.

Eine Grünlandfläche und ein kleiner Wald waren auf einer Fläche von etwa zwei Hektar in Brand geraten. Ein Landwirt entdeckt das Feuer bei den Erntearbeiten und informierte die Feuerwehr. Die Leitstelle Ostfriesland alarmierte daraufhin die Feuerwehren aus Spetzerfehn, Strackholt und Holtrop, so wie den ELW der Gemeinde aus Akelsbarg-Felde-Wrisse und den ELW 2 aus Middels zum Einsatzort.

Die Einsatzstelle war durch die Rauchentwicklung bereits auf der Anfahrt deutlich zu erkennen, jedoch erwies sich die Anfahrt als schwierig, da nur unbefestigte Wege dorthin führten.

Es gelang der Feuerwehr schließlich den Einsatzort zu erreichen und mit zwei Löschfahrzeugen den Flächenbrand einzudämmen. Die Löschwasserkapazitäten reichten allerdings nicht aus, um den Brand, der sich teilweise tief in den moorigen Boden eingearbeitet hatte, zu löschen. Es mussten mehrere hundert Meter Schlauch zur Wasserversorgung aufgebaut werden, um dann den Brand unter Zugabe von Netzwasser ablöschen zu können.

Da während des Einsatzes Temperaturen um die 30°C herrschten, wurde der Versorgungszug der Feuerwehr Middels nachalarmiert, um genügend Getränke für die Einsatzkräfte bereit halten zu können.

Nach fast vier Stunden Arbeit konnten die 45 Einsatzkräfte die Einsatzstelle gegen 20:30 wieder verlassen.

 

Datum: 07.06.2016
Uhrzeit: 15:56 – 19:30 Uhr
Ort: Spetzerfehn, Strackholt – Postweg
Alarmart: F_Fläche_groß (Flächenbrand – groß)
Fahrzeuge/Wehren: Akelsbarg-Felde-Wrisse (ELW 1), Holtrop (TLF 16-25, LF 8, MTW), Spetzerfehn (LF 8-6, MTW), Strackholt (LF 8-6), Middels (ELW 2, Versorgungszug)
Eingesetzte Mittel: 5 C-Rohre
Kräfte: 45

Copyright: Mario Rolfs.
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