In der Nacht zum Samstag wurden mehrere Feuerwehren aus Großefehn zu einem Schuppenbrand nach Aurich-Oldendorf alarmiert.

Die Einsatzkräfte stellten mit der Wärmebildkamera fest, dass ein Brand in einer mehrschichtigen Zwischendecke im Bereich eines Kaminofens ausgebrochen war. Zwei Trupps unter Atemschutz wurden daraufhin zur Brandbekämpfung in dem Schuppen eingesetzt. Gleichzeitig wurde durch einen weiteren Atemschutztrupp ein zweites Rohr im Außenbereich vorgenommen.

Da der Brandherd schwer zu erreichen war und sich eine Durchzündung der Rauchgase ankündigte, wurden die Zwischendecke und Teile der Wandverkleidung mittels Motorsäge entfernt. Nun konnte der Brand zügig abgelöscht und eine Durchzündung verhindert werden.

Die letzten Einsatzkräfte konnten nach etwa zwei Stunden die Einsatzstelle verlassen, nachdem auch die letzten Glutnester mittels Wärmebildkamera aufgespürt und abgelöscht worden waren.

Wie Ortsbrandmeister Roland Cremer mitteilte, war es auch den Eigentümern zu verdanken, dass durch das schnelle alarmieren der Feuerwehr weitere Schäden verhindert werden konnte.

Neben der Ortsfeuerwehr Aurich-Oldendorf waren die Feuerwehren aus Ostgroßefehn und Holtrop im Einsatz. Verstärkt wurden diese durch den Einsatzleitwagen der Gemeinde und der Atemschutznotfallgruppe aus Strackholt. Insgesamt waren etwa 55 Einsatzkräfte der Feuerwehr vor Ort.

Datum: 17.12.2016
Uhrzeit: 00:30 – 02:30
Ort: Aurich-Oldendorf
Alarmart: F-Schuppen
Fahrzeuge/Wehren: Akelsbarg-Felde-Wrisse (LELW 1), Aurich-Oldendorf (LF 8, MTW), Holtrop (TLF 16-25), Ostgroßefehn (LF 8-6, MTW), Strackholt (LF 8-6)
Eingesetzte Mittel: 2 C-Rohre, Motorsäge, Wärmebildkamera
Kräfte: 55

Copyright: Mario Rolfs.
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