In der schweren Gewitternacht von Samstag auf Sonntag mussten mehrere Feuerwehren aus Großefehn und Wiesmoor einen ausgedehnten Dachstuhlbrand in Ostgroßefehn bekämpfen.

Die Leitstelle Ostfriesland alarmierte um 3:27 die Einsatzkräfte zu einem Wohngebäudebrand in die Reithstraße. Vor Ort wurde festgestellt, dass der Dachstuhl des Hauses in voller Ausdehnung brannte. Die Bewohner konnten das Gebäude rechtzeitig verlassen. So wurden neben den Ortsfeuerwehren Ostgroßefehn, Holtrop und Aurich-Oldendorf auch die Feuerwehren aus Akelsbarg-Felde-Wrisse , Spetzerfehn, die Atemschutznotfallgruppe aus Strackholt, die Drehleiter aus Wiesmoor, der Einsatzleitwagen der Gemeinde und des Landkreises Aurich alarmiert.

Ein Trupp unter Atemschutz versuchte anfangs, das Feuer von innen zu bekämpfen, dies war allerdings aufgrund der Ausbreitung des Feuers nicht mehr möglich. Zeitgleich wurde ein Außenangriff durch das Wenderohr der Drehleiter und insgesamt vier C-Rohren eingeleitet. Die Löschwasserversorgung wurde parallel dazu aus einem Hydranten an der Reithstraße und einer Wasserentnahmestelle aus dem in der Nähe befindlichen Großefehnkanal sichergestellt.

So konnte das Feuer nach etwa einer dreiviertel Stunde unter Kontrolle gebracht werden und um 5:00 Uhr konnte Gemeindebrandmeister Mario Lienemann „Feuer aus“ melden.

Die Löscharbeiten wurden während des Einsatzes durch die starken Regenfälle und Gewitter erschwert. Im Einsatz waren insgesamt etwa 70 Einsatzkräfte der Feuerwehr. Des Weiteren war der Rettungsdienst des Landkreises Aurich, die First Responder-Gruppe der Feuerwehr und der Energieversorger im Einsatz

Datum: 28.08.2016
Uhrzeit: 03:27
Ort: Ostgroßefehn
Alarmart: F_Wohngebäude; brennt Dachstuhl
Fahrzeuge/Wehren: Akelsbarg-Felde-Wrisse (LF8, ELW 1), Aurich-Oldendorf (LF 8, MTW), Holtrop (TLF 16-25, LF 8, MTW), Ostgroßefehn (LF 8-6, MTW), Spetzerfehn (LF 8-6, MTW), Strackholt (LF 8-6), Middels (ELW 2), Wiesmoor (DLK, TLF 4000)
Eingesetzte Mittel: 1 B-Wenderohr (DLK), 4 C-Rohre
Kräfte: ca. 70

Copyright: Mario Rolfs.
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